Madrid in 24 Stunden

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Wenn Sie nur einen Tag haben, um Madrid kennenzulernen, finden Sie hier ein paar Tipps zu den obligaten Unternehmungen für morgens, nachmittags und abends. Versuchen Sie aber nicht, alle unterzubringen, sondern wählen Sie die, die Ihnen am meisten zusagen und – ganz wichtig - genießen Sie sie! Madrid wird Sie begeistern, und zwar so sehr, dass Sie bestimmt wiederkommen.

VORSCHLÄGE FÜR UNTERNEHMUNGEN AM VORMITTAG

Prado-Museum

Für viele ist das Prado-Museum das beste Kunstmuseum der Welt. Ausgestellt werden hier die ehemaligen königlichen Sammlungen mit Werken von Künstlern wie Van der Weyden, El Bosco, Rubens, Fra Angélico, El Greco, Tiziano und weiteren. Was das Prado-Museum aber von allen anderen Museen der Welt abhebt, ist, dass es einen Großteil des Werks von Velázquez und Goya, den großen Meistern der spanischen Schule, beherbergt. An einem Vormittag können Sie sich entweder auf einen Künstler konzentrieren oder einen Blick auf die 10 Meisterwerke des Prado-Museums werfen.

Reina-Sofía-Museum

Wenn Ihnen der Sinn eher nach einem Museum für moderne und zeitgenössische Kunst steht, dann empfehlen wir das Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, das die spanische und europäische Kunstgeschichte erzählt, angefangen bei der historischen Avantgarde bis hin zur Aktualität, mit dem „Guernica“, eines der Meisterwerke Picassos, als Mittelpunkt.

Rastro-Flohmarkt

An jedem Sonntag breitet sich der Rastro, der urtypischste Straßenmarkt Madrids, auf der Ribera de Curtidores und den umliegenden Straßen aus. Etwas, das sich auf dem Rastro nicht finden lässt, so heißt es, gibt es ganz einfach nicht – Kleidung aller Art, Schallplatten, Bücher, Gummis, Schlüssel, Pfannen, Messer, Schuhe, Hüte, Antiquitäten ... und Gegenstände, deren Zweck sich manchmal nur schwer erahnen lässt. Kombiniert mit einem Besuch auf dem Flohmarkt ist es Brauch, sich einen Snack im Viertel La Latina zu gönnen. Auch an den übrigen Wochentagen öffnen die Geschäfte der Gegend, darunter jede Menge Antiquitätenläden, Auktionshäuser und Möbelgeschäfte.

Retiro-Park

Die grüne Lunge der Madrider Innenstadt ist auch unter kulturellem Gesichtspunkt eine interessante Anlage. Ursprünglich entstand sie als Park des heute nicht mehr existenten Sommerschlosses Palacio del Buen Retiro, das unter König Philipp IV erbaut wurde. Seitdem der Park im 19. Jahrhundert seine Pforten für die Madrider Bevölkerung öffnete, war er mehrmals Schauplatz von Kunst- und Industrieausstellungen, deren schöne, eigens dafür errichtete Hallen aus Eisen und Glas auch heute noch zu sehen sind. Der Retiro-Park bietet die Möglichkeit zu Sport, Bootsfahrten, Inline-Skating, Besuch von Kunstausstellungen oder einfach einer Verschnaufpause in einem seiner Terrassen-Cafés in lauschiger Atmosphäre mit Bohème-Flair.

VORSCHLÄGE FÜR UNTERNEHMUNGEN AM NACHMITTAG   

Von der Plaza Mayor zum Königspalast

Eines Bummels durch Madrid wird man nie müde, insbesondere im Madrid de los Austrias (Madrid der Habsburger). In diesem Teil der Stadt befinden sich zwischen der Plaza Mayor und der Plaza de Oriente die meisten Paläste und Klöster aus dem 17. Jahrhundert, der Epoche, als Madrid Hofsitz der Habsburger wurde. Unser Tipp - lassen Sie den Stadtplan doch einfach mal zwei Stunden lang stecken und streifen Sie ziellos durch das Viertel. Mit Sicherheit gelangen Sie dabei in verwinkelte Gassen, entdecken eine urige Taverne, eine barocke Kirche oder einen versteckten Garten. Einige Stationen auf dem Rundgang sind die Markthalle Mercado de San Miguel, der Königspalast und das Teatro Real, die Madrider Oper. Ganz in der Nähe bietet es sich an, den ägyptischen Debod-Tempel zu besuchen, von dessen Gärten man einen fantastischen Sonnenuntergang genießen kann.

Von Atocha zum Cuatro Torres Business Area  

Bekannt als Eje de la Castellana ist dies die zentrale Verkehrsachse der Madrider Innenstadt, die am Kreisverkehr Emperador Carlos V beginnt und sich über die Straßen Paseo del Prado, Paseo Recoletos und Paseo de la Castellana bis hin zum Nudo Norte hinter das Cuatro Torres Business Area fortsetzt.  Über diese Straßen verteilt befinden sich Museen, Ministerien, die Nationalbibliothek, die spanische Zentralbank Banco de España oder das Stadion Santiago Bernabéu. Die Brunnen Fuente de Neptuno, Fuente de Cibeles und Fuente de Colón oder die Skulpturen des Museo de Arte Público (Museum für Kunst im öffentlichen Raum) sind einige der Sehenswürdigkeiten, die man sich auf diesem Rundgang anschauen kann. Da die Strecke mehrere Kilometer lang ist, nimmt man am besten den Bus der Madrid City Tour (Route 2) oder einen öffentlichen Bus (zum Beispiel die Linie 27, die die ganze Achse ab dem Kreisverkehr Embajadores abfährt).

Von der Puerta del Sol zur Gran Vía

Neben Museen, Kirchen, Palästen oder Parks sind die Straßen Madrids schon an sich interessant. Wir empfehlen Ihnen einen Bummel durch das pulsierende Herz der Stadt. Anfangen können Sie zum Beispiel an der Puerta del Sol, wo sich der Null-Kilometerstein der Hauptnationalstraßen Spaniens befindet. Hier beginnt die Calle de Preciados, die dem Guinness-Buch der Rekorde zufolge die zweitbelebteste Straße der Welt ist. Danach die Gran Vía, die große Geschäftsstraße der Madrider Innenstadt, die voller Läden, Clubs, Cafés, Kinos und Theater ist.

VORSCHLÄGE FÜR UNTERNEHMUNGEN AM ABEND   

Tapa-Bummel im Barrio de Las Letras

Sobald der Tag zur Neige geht, legt Madrid erst richtig los. Am Abend erwacht die Stadt zu neuem Leben. Ein guter Einstiegspunkt, um auf den Geschmack zu kommen, ist die Plaza de Santa Ana im Barrio de Las Letras (Dichterviertel) nur wenige Schritte von der Puerta del Sol entfernt. Hier empfiehlt sich ein Tapa-Bummel, bei dem man von Lokal zu Lokal zieht und dabei eine kleine kulinarische Köstlichkeit zu einem Glas Bier oder Wein genießt.

Nachtleben rund um Gran Vía, Malasaña oder Chueca

Auf der Rückseite der Gran Vía liegen die Stadtviertel des Madrider „Lotterlebens“: Malasaña und Chueca sind seit den späten 80er Jahren Schauplatz von Kneipen, Pubs, Discos und Sessions, die das Madrider Nachtleben zu einem der unterhaltsamsten der Welt machen. Während Malasaña von Fans der Independent-Musik frequentiert wird, zeichnet sich Chueca als Dreh- und Angelpunkt der LGTB-Gemeinde aus.

Für alle, die die Welt des Cocktails näher erkunden wollen, gibt es das Perico Chicote, das schon vor über 80 Jahren auf der Gran Vía seine Pforten öffnete. Seit damals erfreut sich die Kunst des Cocktail-Mixens großer Beliebtheit in Madrid. Der Barkeeper mixt, schüttelt und kombiniert Aromen, Farben und Geschmacksrichtungen und dies oft mit eigener Persönlichkeit. Innerhalb des Panoramas der heutigen „Mixology“ empfehlen wir Ihnen die 1862 Dry Bar, eine Cocktailbar im klassischen Stil in einem Stadtpalast aus dem Jahre 1862 (daher der Name), im Madrider Stadtzentrum. Ohne Zweifel ein tolle Option, um das Madrider Nightlife einzuläuten.

Tauchen Sie ein in das unermüdliche nächtliche Treiben und verabschieden Sie sich dann von Madrid, denn die 24 Stunden sind beinahe um. Bis zum nächsten Mal!  

MADRID – das Wesentliche

10 Dinge, die Sie beim ersten Madridbesuch auf keinen Fall versäumen dürfen!

Ansicht und Download nützlichen Informationsmaterials, mit dem sich der Besucher in Madrid zurechtfindet.

Wie viel Zeit haben Sie?
  • Auch wenn ein Tag in Madrid natürlich nicht ausreicht – hier sagen wir Ihnen, wie Sie das Beste daraus machen können.

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  • Kunst, Shopping, Gastronomie und Nachtleben – das sind die wichtigsten Komponenten bei einem 2-tägigen Besuch in Madrid.

    Madrid in 48 Stunden
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