Das Internationale Madrider LGBTIQA+-Filmfestival, bekannt als LesGaiCineMad, geht vom 10. bis 26. November 2026 in seine 31. Runde und präsentiert sich dabei unter neuer Identität – QueerCineMad. Mit einem Programm, das an über 20 Veranstaltungsorten in der Autonomen Region Madrid, darunter Cineteca Madrid, Círculo de Bellas Artes und Casa de América, rund 110 Filme aus aller Welt zeigt, wird das Event auch dieses Jahr wieder zum Epizentrum der Diversität in der Filmlandschaft.
In den Jahren seines Bestehens hat sich das Festival im internationalen Raum ganz selbstverständlich als wichtigste Adresse für spanische und lateinamerikanische Produktionen etabliert. Mit seiner Arbeit in den Sparten Neuentdeckung, Untertitelung und Premiere hispanoamerikanischer Werke ist LesGaiCineMad mittlerweile ein Ausstellungsportal spanischsprachiger LGBTIQA+-Filme für Verleiher, Käufer, Produzenten und Programmgestalter internationaler LGBTIQA+-Festivals.
Die Umbenennung von LesGaiCineMad in QueerCineMad symbolisiert die natürliche Entwicklung von Gesellschaft, Sprache und Denkweisen. Drei Jahrzehnte nach der Gründung des Festivals verkörpert der Begriff „queer” am ehesten die Vielfalt, Bandbreite und Freiheit der Community und des Festivals selbst – ein Rahmen, der es seit jeher versteht, sich parallel zur Gesellschaft zu wandeln.
QueerCineMad gilt als eines der fünf wichtigsten Queer-Filmfestivals in Europa und als das größte und älteste im hispanoamerikanischen Raum. Es ist nach wie vor eine kulturell und gesellschaftlich richtungsweisende Institution, wird von den wichtigsten öffentlichen Einrichtungen unterstützt und arbeitet mit dem hispanoamerikanischen Netzwerk für LGBTIQ+-Filme zusammen.
Das Event umfasst Wettbewerbssparten für Spielfilme, Kurzfilme und Dokumentarfilme, die jeweils zweimal zu unterschiedlichen Zeiten gezeigt werden. Die Wahl der Gewinner erfolgt durch das im Saal anwesende Publikum.
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