Vom 9. Dezember bis 3. Januar 2027 präsentiert das Teatros del Canal (Sala Roja Concha Velasco) erstmals die neue Produktion des Spanischen Balletts der Autonomen Region Madrid. Ausgehend von der klassischen Mythologie inszeniert das Stück einen Dialog zwischen spanischem Tanz, archaischer Symbolik, Flamenco und moderner Bühnenkunst.
Inspiriert vom Mythos um die Göttin Kybele und den jungen Attis erzählt das Werk unter der künstlerischen Leitung von Mónica Fernández mit Choreografie von Miguel Ángel Corbacho eine Geschichte rund um Liebe, Hingabe und Verwandlung. Im Mittelpunkt der Inszenierung steht Kybele als Erdenmutter, schöpferische Kraft und Zentrum einer Welt, in der Erinnerung, Körper und Natur miteinander verbunden sind.
Die Handlung bewegt sich durch eine Welt, in der Menschliches und Heiliges nebeneinander existieren, und bringt Gefühle wie Leidenschaft, Eifersucht, Hingabe und Erlösung durch Bewegung zum Ausdruck. Auf einer metaphorischen Reise verwandeln sich Verlust und Sehnsucht in Lebenskraft und formen ein eindrucksvolles Bühnenritual.
Die choreografische Gestaltung knüpft an die Wurzeln des spanischen Tanzes an, öffnet sich jedoch einer modernen Ästhetik, die ihr Ausdrucksspektrum erweitert. Eine symphonische Flamenco-Partitur zur Begleitung der Handlung ergänzt diesen Ansatz und macht die Bühne zum Ort des Übergangs zwischen Tradition und Innovation.
Das Spanische Ballett der Autonomen Region Madrid zeigt damit, wie Tanz große Mythen aus heutiger Perspektive neu erzählen kann, und bietet dem Publikum mit einer Kombination aus Emotionen, Identität und Erinnerung ein echtes Erlebnis.
Gestalter:
Veranstaltungsort: Teatros del Canal - Sala Roja Concha Velasco
- Künstlerische Leitung - Mónica Fernández
- Choreografie - Miguel Ángel Corbacho
- Ensemble - Ballet Español de la Comunidad de Madrid