Madrid wird zur Metropole der europäischen Tanzkunst und präsentiert dem Publikum im Rahmen dieses traditionsreichen Festivals stets das Neueste des internationalen, nationalen und lokalen Tanzgeschehens und ein Programm jenseits der üblichen Konventionen. Zentraler Schauplatz des im Mai 2027 (genauer Termin steht noch aus) stattfindenden 41. Festivals ist das Teatros del Canal. Auf dem Programm stehen aber auch zahlreiche weitere Aufführungen an anderen Veranstaltungsorten und in privaten Theatern sowie mehrere Gemeinden der Region Madrid.
Ab 2027 findet das Festival alle zwei Jahre statt und kombiniert künstlerische Darbietungen mit professionellem Branchentreff, fungiert also als Festival und Fachmesse zugleich. Eine Gelegenheit zum Austausch zwischen Ensembles, Künstlern, Programmgestaltern und Kulturmanagern, bei der sich echte Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und Weiterentwicklung der Branche erschließen.
Mit einem Programm, das bedeutende Vertreter der Tanzkunst und aufstrebende Talente vereint, erzielt Madrid en Danza eine Mischung aus Neuem und Altbewährtem. Auch wenn das Festival vorrangig neue Erscheinungsformen und Themen der spanischen Tanzkunst präsentiert, bietet es dennoch eine internationale Rubrik, die jedes Jahr unterschiedliche Schwerpunkte setzt.
Das von der Autonomen Region Madrid organisierte Festival steht inzwischen unter der künstlerischen Leitung der spanischen Choreografin und Tänzerin Mónica Runde, die dieses Amt seit Ende 2025 bekleidet. Die Künstlerin gilt als eine der Pionierinnen des zeitgenössischen Tanzes der zweiten Madrider Generation und ist für ihre international angesehenen Choreografien bekannt.
Auch bei seinem 40. Termin zeigte das Festival seine gewohnte Dynamik und sein Engagement für Innovation und Vielfalt in Form der 25 gebotenen Vorstellungen, darunter 7 Uraufführungen, 7 Spanien-Premieren und 9 Erstpräsentationen in der Region Madrid. Zu sehen waren die 25 Aufführungen von Madrid en Danza in Madrid Stadt (Teatros del Canal, Sala Cuarta Pared, Teatro Pradillo, Teatro de La Abadía, Centro Cultural Paco Rabal) und in den Gemeinden San Lorenzo de El Escorial, La Cabrera, Getafe und Coslada.