Shopping in Lavapiés

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Ein wahres Universum der Kulturen erstreckt sich in diesem Viertel, das eine große Vielfalt an Rassen, Ritualen, Bräuchen, Religionen, Sprachen etc. nebeneinander beherbergt. Und eben diese multikulturelle Mischung bietet dem Besucher eine enorm breite Palette an Einkaufsmöglichkeiten in Form kleiner traditioneller Läden.

Lavapiés (etwa: Ort der Fußwaschung), das zu Zeiten der Katholischen Könige möglicherweise das Judenviertel der Stadt war, verdankt seinen Namen vielleicht einem Brunnen auf dem Platz, an dem das Ritual der Fußwaschung vor dem Besuch der Synagoge (heute die Kirche San Lorenzo) vorgenommen wurde. Heute ist die Kulturenvielfalt, die sich ganz deutlich in den Geschäften widerspiegelt, das Markenzeichen dieses beliebten Madrider Viertels.

Afrikanisches Kunstgewerbe, Bauchtanzartikel, Wasserpfeifen, nordafrikanische Taschen und Lampen, Elektronikgeschäfte und Läden für Handy-Reparaturen… Lavapiés ist wie ein großer Bazar, auf dem man im Umkreis weniger Schritte Artikel aus aller Welt kaufen kann.

Im oberen Teil des Viertels, in den Straßen unweit der Blumenstände, die der Plaza de Tirso de Molina ihre Farbenpracht verleihen, konzentrieren sich vor allem Großhändler (von denen einige auch Einzelhandel bieten) der Textil- und Zubehörindustrie. Auch aus diesem Grund herrscht hier ein ununterbrochenes Kommen und Gehen.

Alternative Buchhandlungen

Lavapiés besitzt ein intensives Kulturleben mit zahlreichen selbstverwalteten Einrichtungen, die Kurse geben, Ausstellungen organisieren oder Musik-, Tanz- und Theaterveranstaltungen bieten. Auch die Anzahl der alternativen Buchläden ist bemerkenswert - Enclave de Libros, La Malatesta, Bajo el Volcán oder Buchhandlungen mit Café wie La Libre oder La Marabunta sorgen für ein interessantes Angebot an alternativer Literatur.

Lebensmittel aus aller Welt

Rund um die Plaza de Lavapiés findet man traditionelle kleine Lebensmittelläden, in denen neben Obst und Gemüse zahlreiche Importprodukte wie Gewürze aus Indien und Pakistan, Sesamsaucen, Pita-Brot und arabische Süßigkeiten (Straßen Sombrerete und Tribulete) oder asiatische Nudeln, Sake und Bambuskonserven verkauft werden. Für praktizierende Muslime gibt es auch etliche Halal-Metzgereien.

Und wer meint, auf dem Markt der Calle Embajadores fände sich das Übliche, muss eines Besseren belehrt werden. Zu den traditionellen Produkten gesellen sich inzwischen Biofrüchte, Gourmetkäse und -konserven, Bücher, Geschenke, Accessoires, Blumen, Kunsthandwerk … und Lokale. Das Markgebäude Mercado de San Fernando gehört zu den Einrichtungen, die sich durch die Ausgewogenheit zwischen traditionell und modern an den Wandel der Zeit angepasst haben.

Auch die Restaurants spiegeln die kulturelle Vielfalt des Viertels wider. Von traditioneller spanischer Küche (wie die beliebten als ‚zapatilla‘ bezeichneten Sandwiches des Melo’s in der Calle Ave María) bis hin zu indischer, marokkanischer, senegalesischer, chinesischer, peruanischer, ägyptischer, libanesischer oder italienischer Kochkunst ist alles dabei. Einige Lokale ermöglichen sogar einen Abstecher in die Vergangenheit, darunter etwa das Café Barbieri (Ecke Travesía de la Primavera und Ave María), das auf eine über hundertjährige Geschichte zurückblickt. 

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