Barrio de Las Letras – Kunst und traditionelles Handwerk im Dichterviertel

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Dies ist eine Reise durch die Geschichte der spanischen Literatur, aber gleichzeitig ein köstlicher Tapa-Bummel durch Cafés, Tavernen und Restaurants und ein Streifzug durch die Vielfalt des kleinen Einzelhandels. Hier finden sich künstlerische und kreative Avantgarde Seite an Seite mit althergebrachtem Handwerk wie dem des Geigenbauers oder des Schuhmachers.

Das Barrio de Las Letras (Dichterviertel), auch bekannt als Barrio de las Musas (Musenviertel) oder Barrio de Parnaso (Parnass-Viertel), in Anlehnung an das Gedicht Viaje al Parnaso (Die Reise auf den Parnass) von Cervantes ist voller literarischer Inspiration. In einigen der Straßen der Gegend (Atocha, San Sebastián, Calle del Prado, Cervantes, Lope de Vega, Huertas, Plaza del Ángel, Plaza de Las Cortes, Plaza de Jesús etc.) lebten, schrieben und starben einige der bedeutendsten Schriftsteller des spanischen goldenen Jahrhunderts - Lope de Vega, Quevedo, Góngora, Cervantes und weitere.

Ein Schaufenster der Bohème

Kleine charmante Mode- und Accessoires-Shops prägen eine Gegend, in der Geschäfte für exklusive Designerschuhe wie etwa das Franjul Seite an Seite mit Läden wie Don Flamenco, dessen Modelle ausschließlich für den Flamenco-Tanz vorgesehen sind, existieren.

Stark vertreten im Viertel sind auch Vinotheken wie El sueño de Baco, González, La Venencia, daneben finden sich aber auch Allround-Geschäfte wie das Ad.hoc , die von Kleidung bis Blumen einfach alles führen oder als Schauplatz für Fotografie- und Kunstausstellungen dienen. In diesem Teil Madrids ist die Thematik eines Geschäfts mitunter eine große Überraschung. So ist etwa der Lomography Shop eine dieser Einrichtungen, die alle kreativ Gesinnten begeistern werden.

Handwerk und Kunst

Es gibt Läden, in denen althergebrachte Handwerkstätigkeiten und Berufe wie der des Geigenbauers, des Silberschmieds und des Schuhmachers weiterleben und gepflegt werden, interessante Buchläden, in denen sich Sammlerstücke finden lassen, oder Geschäfte wie das Varela in der Calle Prado 9 - eine erste Adresse für Reisende, da hier seit 1949 Koffer verkauft und repariert werden.

Spaziergang zwischen Versen

Wer seinen Blick nach unten auf das Pflaster richtet, findet hier und da Inschriften mit kurzen Auszügen aus den Werken einiger großer Schriftsteller. In der Calle Huertas und an der Plaza de Santa Ana bieten Cafés, Tavernen und Restaurants das Beste der traditionellen spanischen Küche und laden zu einem der ältesten Bräuche unserer Kultur, einem Tapa-Bummel, ein. Bei gutem Wetter breiten sich den ganzen Tag über Terrassenlokale auf dem Platz aus.

Die Deko-Messe ‚Decoraccion’

Die Messe ‚Decoraccion’, die aus einer Initiative des Einzelhändlerverbands des Stadtviertels hervorging, findet seit 2010 stets im September statt. 4 Tage, an denen Innenausstatter und Antiquitätenhändler einen Straßenmarkt und mehrere Kunstgalerien für Interieur und Dekor allgemein veranstalten. Eine verlockende Möglichkeit, um einmalige Stücke zu finden.

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