Madrid für Fußballfans

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In Madrid ist es fast unmöglich, nicht mitzubekommen, an welchen Tagen Fußball auf dem Programm steht. Die seit seit 1902, 1903 und 1924 bestehenden Vereine Real Madrid, Atlético de Madrid und Rayo Vallecano sind die drei wichtigsten Teams der 100-jährigen Fußballgeschichte der Stadt.

Die Fußballstadien der drei Vereine bilden eine Diagonale, die sich praktisch von Norden nach Süden quer durch die Stadt zieht – vom Zentrum Chamartíns, wo sich das  Santiago Bernabéu FGFD über das Vicente Calderón am Ufer des Flusses Manzanares bis hin zum bescheidenen Estadio de Vallecas im gleichnamigen Madrider Arbeiterviertel.

Fußball und Gastronomie

Der enge Zusammenhang zwischen Fußball und dem Madrider Gastronomiesektor nährt die Begeisterung für die Sportart in jeglicher Hinsicht. So sind alle Lokale in Stadionnähe vor, während und nach den Spielen Anlaufstelle für unzählige Fußballbegeisterte. Dasselbe gilt für zahlreiche Bierlokale im Stadtzentrum (in den Vierteln Sol und Barrio de Las Letras), wo sich bei den Turnieren der Champions League oder Europa League die ausländischen Fans tummeln.

Das Asador Donostiarra oder das Mesón Txistu sind ihrerseits schon echte Klassiker als Treffpunkt für Kader und Führungsriege des Real Madrid. Und weil in Madrid Platz für alle ist, trifft man hier möglicherweise auch Anhängergruppen praktisch aller Vereine der spanischen Liga.

Siegesfeiern

Die verschmitzte Verbindung zur städtischen Architektur drückt sich in einer Tradition aus, die jeweils eine bestimmte Fangemeinde mit einem Brunnen der Stadt verknüpft. So sind die Fuente de Cibeles für Anhänger des Real Madrid, die Fuente de Neptuno für die des Atlético und der Brunnen vor der Asamblea de Madrid (Madrider Parlamentsgebäude) für die des Rayo Vallecano unerlässliche Treffpunkte, wenn es Titel, Klassifikationen oder was auch immer zu feiern gibt. Und damit nicht genug - jenseits aller lokalen Rivalitäten hat sich die Plaza de Colón als Dreh- und Angelpunkt für Siegesfeiern der spanischen Nationalelf etabliert.

Museen

Fußballbegeisterung liegt in der Metropole überall in der Luft und wer Madrid besucht, ist sich dessen bewusst. Der Sport hat sich sogar einen Platz in der Besucherrangliste der Museen geschaffen und sowohl die Tour Bernabéu als auch das Museum des Atlético (beide mit einer Führung durch die jeweilige Anlage) verzeichnen einen immer größeren Zustrom.

Wer ein eher neutrales Feld sucht, ist mit dem Madrider Wachsmuseum bestens bedient. Hier teilen sich Iker Casillas oder Cristiano Ronaldo den Rasen mit Andrés Iniesta, David Villa und Fernando Torres. Außerhalb der Stadt liegt in der Gemeinde Las Rozas die Ciudad del Fútbol (Fußballstadt) mit ihrem Museum der spanischen Nationalmannschaft, zu dem die modernistische Puerta del Fútbol (Fußballtor) aus dem Jahr 1900 Einlass gewährt. Als Highlight einer Tour durch die Fußballgeschichte des Landes begegnet man hier glorreichen Vertretern  aus der Vergangenheit wie Ricardo Zamora, Zarra, Olivella, Iribar und Alfredo Di Stefano bis hin zu den neuen Protagonisten von ‚La Roja’ (die Rote), wie die spanische Mannschaft heute im Volksmund genannt wird.

MADRID – das Wesentliche

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